3. Geschichte

Das passiert vorher:

Einige Sekunden herrschte Stille.
"Es wird bald Tag werden", sprach der Hund weiter. "Ich fürchte,
du musst hier bleiben, bis die Nacht wieder kommt. Eine Rettungsaktion
am Tage wäre zu riskant. Wir sind mitten in der Stadt,
da sind viele Menschen unterwegs. Ruh dich ein wenig aus.
Wir werden dir etwas zu essen beschaffen und dabei so unauffällig
wie möglich sein."
Hubert seufzte und Krakelie strich ihm über den Rücken.
"Versuche zu schlafen. Ich komme bald wieder", sagte sie mitfühlend
und schlug ihre Flügel auseinander.
"Krakelie", flehte Hubert, als die Krähe oben angekommen war,
"gibt es hier so etwas wie Turmgeister?"


Von Hanna aus Ebern (7 Jahre)

Krakelie und der Hund liefen zurück in den Wald, um jemanden
zu suchen, der den schweren Hubert aus dem Diebsturm herausholen
konnte.
Der kleine Hund sagte zu Krakelie: "Weißt du, dass es in
diesem Wald eine Waldfeekönigin gibt, die uns vielleicht helfen kann?"
"Das wollte ich auch gerade vorschlagen!"
Zusammen riefen sie die Königin der Waldfeen. Sie kam sofort
und hörte sich das Problem der beiden Freunde an und versprach
gleich zu helfen.
Nun durften die beiden das Geheimnis der Waldfeen nicht verraten.
Die Waldfee machte sich unsichtbar und flog den
beiden hinterher nach Ebern zum Diebsturm.
Dort angekommen sprach die Waldfee einen Zauberspruch und
plötzlich stand Hubert wieder vor dem Turm.
Er fragte seine Freunde: "Wer hat mich denn hier herausgeholt?"
Sie schauten sich an und grinsten: "Na Hubert, da
musst du in Zukunft besser aufpassen!"


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